Um diese Zeit? Aaron stutzt und sieht sich verstohlen um. Alle anderen Mädchen sind schon längst umgezogen und heimgegangen. Samira nicht. Sie ist nicht einmal umgezogen. Das Licht der Neonröhren taucht ihren Körper im hautengen grünen Anzug in ein unwirkliches Bild. Wie kann es sein, das die Schöne allein in der Umkleide sitzt und traurig dreinblickt? Aaron kennt sie nur lustig und immer vorn dabei, wenn sie mit den anderen Mädels, durch die Ställe des kleinen Voltigiervereines lief. Von dieser Freude ist nichts geblieben. Er tritt in den Raum und stellt seinen Putzeimer ab.
Samira seufzt sehnsuchtsvoll und öffnet ihm nun bereitwillig die Lippen. Gleichzeitig drängt sie sich Aaron entgegen und schlingt langsam beide Arme fest um ihn. Aaron bricht alsbald den Kuss ab, nimmt den Kopf zurück und betrachtet Samira in aller Ruhe. Sie sieht aufmerksam zu ihm auf, schwer atmend, aber ruhig und hingebungsvoll. „Du bist so ganz anders, als ich vermutet hatte.“
„Du auch.“ erwidert Samira „Ich hatte in dir immer nur den Hausmeister gesehen, nichts anderes. Jetzt sehe ich dich wirklich. Es ist so schön.“ Ihre Augen schenken ihm ein Lächeln direkt aus den Herzen. Er nimmt vorsichtig seine Hand von ihrer Brust, fährt mit einem Finger in aller Ruhe in der Mitte des Anzuges entlang nach unten, über ihren straffen Bauch. Er geht tiefer bis zu ihren Venushügel. Mit einem kleinen Bogen streicht er dann nach innen. Seine Finger legen sich breit und fest auf Samiras ganze Scham und er greift fest zu.
Ende
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