Unsichtbar (2012 by Toby Shine)

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Die Begegnung ist nicht ungewöhnlich. Doch jetzt spürt er das Besondere, das in diesen Augenblick liegt. Aaron erkennt im Schein der Neonröhren sofort ihr Gesicht, das unter dem lockigen Haaren halb verborgen und traurig hervorschaut. Es ist Samira. Tatsächlich, die schöne, unnahbare Samira von der Voltigiergruppe. Sie sitzt hier in der Umkleide. Allein!

Um diese Zeit? Aaron stutzt und sieht sich verstohlen um. Alle anderen Mädchen sind schon längst umgezogen und heimgegangen. Samira nicht. Sie ist nicht einmal umgezogen. Das Licht der Neonröhren taucht ihren Körper im hautengen grünen Anzug in ein unwirkliches Bild. Wie kann es sein, das die Schöne allein in der Umkleide sitzt und traurig dreinblickt? Aaron kennt sie nur lustig und immer vorn dabei, wenn sie mit den anderen Mädels, durch die Ställe des kleinen Voltigiervereines lief. Von dieser Freude ist nichts geblieben. Er tritt in den Raum und stellt seinen Putzeimer ab. Er muss hier durchwischen und aufräumen, schließlich ist er Hausmeister und Putzfrau in einem. Sein großer muskulöser Körper wirft einen langen Schatten, der fast bis zu Samira reicht.
„Hallo!“ sagt Aaron knapp. Sie bemerkt ihn erst jetzt und hebt ihren Wuschelkopf.
„Oh, ich habe gar nicht bemerkt, dass jemand da ist!“ Ihre Stimme klingt belegt. Ihre Augen blicken zuerst traurig, dann aber erfreut auf, als sie den Hausmeister erkennt. „Du bist es. Ich habe gar nicht bemerkt, dass es schon so spät ist.“ Samira schaut wieder zu Boden.

Wilde Gedanken gehen Aaron durch den Kopf. Noch nie war er diesem Mädchen, mit dem hübschen Gesicht und seiner dunklen Haarpracht so nahegekommen. Bisher hatte er nie ein Wort mit ihr gewechselt. Samira hatte bisher durch ihn hindurchgesehen. Für sie existierte er nicht.
„Geht es dir nicht gut?“, fragt Aaron leise.
Samira hebt erneut den Kopf, starrt ihn an, als wollte sie ihre Gedanken ordnen, bevor sie antwortet.
„Nein, ist schon gut. Alles in Ordnung!“ Ihre Stimme verrät die Lüge. Samira bewegt sich nicht, ist wie gefangen in ihrem Körper. Für sie gibt es keinen Grund, sich dem Hausmeister, den sie nur von Sehen her kennt, anzuvertrauen.
Aaron tritt etwas weiter in den Raum, bis fast zu der langen Sitzbank, auf der Samira hockt. Er schaut auf sie hinab. Seine Blicke nehmen jeden Zentimeter ihres Körper ins ich auf. Samira legt die Hände vors Gesicht. Langsam kommt Aaron noch näher und setzt sich zögernd neben sie. „Sieht aber nicht so aus!“
Samira antwortet nicht, stattdessen schluchzt sie leise in sich hinein. Aaron überwindet sich und versucht sie zu beruhigen. Dabei legt er eine Hand auf ihre Schulter, vorsichtig aber spürbar. “Was ist passiert? Kann ich helfen?“ Seine brummige Stimme hallt durch den Raum und verliert sich in der Leere.
Samira schaut auf. Sie schüttelt den Kopf. Ihre Tränen laufen die Wangen hinunter.

Aaron glaubt hier nicht erwünscht zu sein und erhebt sich. „Gut, dann werde ich mal weitermachen.“ Er will sich soeben abwenden, als er plötzlich und unerwartet Samiras Hand an seiner spürt.
„Warte, bitte“, sagt sie. Noch während sich Aaron zu ihr drehen will, steht Samira in diesem Moment direkt vor ihm. Ihre Augen sind gerötet, doch Aaron erkennt ihren Glanz unter den Tränen. Hell leuchtend sehen sie ihn an.
Er stutzt. Noch bevor Aaron die Situation einschätzen kann, tritt Samira auf ihn zu und drückt sich an ihn.
Sofort spürt er ihre Hitze unter dem glatten Stoff. Und er spürt seine Hitze, die durch diese plötzliche Berührung seine Adern durchläuft. Nur zaghaft legt er seine Hände um ihre Hüfte. Samira hatte ihre Arme um seinen Hals geschlungen und beginnt laut zu Weinen. So hält er sie.
Er schweigt und versucht seine Erregung zu unterdrücken. Es gehört sich nicht, geil zu werden, wenn einem ein trauriges Mädchen die Arme um den Hals legt, denkt er. Sofort schämt er sich.
Aber der Vorsatz nutzt nicht viel. Aaron spürt, wie sich sein Penis verhärtet und gegen seine Shorts drückt. Verdammt, denkt er, nicht jetzt.

Samira spürte es auch, läst es sich aber nicht anmerken. Sie hält sich an ihm fest, wie ein kleines Kind.
„Was hast du, Kleines?“ fragte Aaron, der mindestens einen Kopf größer war, als sie. Samira selbst zählte zu den größten Mädchen in der Gruppe, aber Aaron hielt sie wie eine Puppe in den Armen.
Samira holte tief Luft und beruhigte sich allmählich. Bald kann sie reden.
„Zicken-Terror“, sagt sie  nur. „Sie wollen mich heute Abend nicht dabei haben.“
„Weshalb nicht!“ Aaron wusste, dass an diesem Abend die Abschlussfeier der Voltigiergruppe stattfinden sollte. Er verstand nur nicht, wieso Samira ausgeschlossen wurde.
Samira holt wieder deutlich Luft und zog den Kopf ein Stück zurück. Ihre Augen suchen seine.
„Sie sagen, ich sei zu eingebildet. Außerdem gaffen die Jungs nur mich an und die anderen Mädels würden neben mir verblassen. Obwohl mich nie ein Type anspricht, sind sie neidisch auf mich.“
„Du bist verdammt hübsch, das ist wahr!“ flüstert Aaron. Er muss immer noch ihre Nähe verdauen. Und immer noch pochte es zwischen seinen Beinen. Was war plötzlich passiert?
Samira versucht sich ein Grinsen abzuringen: „Schönheit allein nutzt nur nichts!“
Aaron versteht. Er nickt.

„Danke.“ Samira sieht ihn für einen langen Moment an. Dann drückt sie ihre Lippen an seinen Hals. Ihre Hände berührten ihn an der Schulter. Es schien, als wolle sie in ihn hineinkriechen, ihn erkunden wie ein fremdes Wesen. Zwischen ihren Küssen sah sie Aaron an. Ihre Augen schimmern, hatten einen besonderen Glanz. Alles ist ganz still.
Aarons Schwanz drückt gegen ihre Scham. Er will es nicht, aber nicht nur Samiras Schönheit, sondern auch ihre zärtlichen Worte und ihre Berührungen treiben ihn zu seinen nächsten Schritt.
„Komm“, hört er sich auf einmal sagen und drückt Samira fest an sich. Das Licht glänzt auf ihren Anzug, ihrem Haar und ihre Augen, dabei wirkt sie wie ein Edelstein in seinen Händen. Samiras Blicke sind unruhig, wie die eines Tieres, das das unausweichliche auf sich zukommen sieht. Plötzlich spürt sie, dass seine Blicke nicht anders waren.
„Du bist erregt!“, stellt Aaron mit raunender Stimme fest.
„Ja …“, bekennt sie leise. „Wegen dir. Warum nur? Du warst so lange unsichtbar für mich. Aber jetzt..„
Sie bricht ab. Dann ergreift sie seine Hand und schiebt sie sich auf die rechte Brust. Sein Griff schließt sich um die weiche Erhebung, die sich unter dem Anzug abzeichnet. Seine Finger strahlen Hitze aus und Begierde. Samira atmet ganz tief ein, drängt sich fest gegen die Hand. Sie kann spüren, wie ihre Brustwarzen durch die Berührungen anschwellen. Ihr Herz scheint nun langsamer, aber lauter zu schlagen.
Aaron beugt sie vor und drückt sanft seine Lippe auf Samiras Mund. „Und du wirktest so unnahbar, das ich nie gewagt hätte dich anzusprechen.“ Er gibt ihr einen weiteren Kuss.

Samira seufzt sehnsuchtsvoll und öffnet ihm nun bereitwillig die Lippen. Gleichzeitig drängt sie sich Aaron entgegen und schlingt langsam beide Arme fest um ihn.
Aaron bricht alsbald den Kuss ab, nimmt den Kopf zurück und betrachtet Samira in aller Ruhe. Sie sieht aufmerksam zu ihm auf, schwer atmend, aber ruhig und hingebungsvoll. „Du bist so ganz anders, als ich vermutet hatte.“
„Du auch.“  erwidert Samira „Ich hatte in dir immer nur den Hausmeister gesehen, nichts anderes. Jetzt sehe ich dich wirklich. Es ist so schön.“  Ihre Augen schenken ihm ein Lächeln direkt aus den Herzen. Er nimmt vorsichtig seine Hand von ihrer Brust, fährt mit einem Finger in aller Ruhe in der Mitte des Anzuges entlang nach unten, über ihren straffen Bauch. Er geht tiefer bis zu ihren Venushügel. Mit einem kleinen Bogen streicht er dann nach innen. Seine Finger legen sich breit und fest auf Samiras ganze Scham und er greift fest zu. Samira reißt die Augen auf und japst laut nach Luft. „Ohh, was machst du da?“

Aaron legt seine Lippen auf ihre linkes Ohr und haucht ihr zu: „Ich will dich spüren. Und ich will, das du mich spürst.“ Er reibt sie fest. Mit der flachen Hand stimuliert er ihre Muschi, die nun unter der Behandlung feucht wird. Nun endgültig ihrer Sinne beraubt, erwacht Samiras Lust umso stärker zum Leben. Dieses Gefühl, aufgefangen und ihm zeitgleich auch ausgeliefert zu sein, jagt ihr ein Kribbeln durch den Körper. Das sinnliche Pochen in ihrem Unterleib wird immer stärker.
Es scheint, als hätte Samira nur auf diesen Augenblick gewartet. Ihre Hände beginnen Aaron überall zu streicheln. Er spürt ihre Zunge in seinem Mund kreisen, ihr rechtes Knie fährt zärtlich zwischen seine Beine. Seine Hände gleiten gleichzeitig zwischen ihre Schenkel und über ihrem Po.
Aaron hatte sie fest im Griff.

Einen Moment lang halten sie inne, als er merkte, dass sie unter ihrem Anzug nackt war. Der Druck seiner Finger wird stärker. Immer heftiger pocht Samiras Muschi. Jeder Griff danach benebelt ihre Sinne weiter. Aarons animalischer, männlicher Geruch, macht sie willenlos. Was hatte er nur für eine Deo aufgelegt? Samira  wollte ihn. Hier und jetzt.
„Zieh dich aus“, bittet sie. Ihre Stimme ist ein leises Flüstern.
Aaron streift seine Arbeitskleidung ab. Steht nun nackt und zitternd vor Samira und sehnt sich augenblicklich danach, sie zu berühren. Unter ihren Blicken spürt er, wie sein Penis immer härter wird.
Samira will sich ebenfalls ausziehen. Aaron bittet sie es nicht zu tun. Er hat den Schrittreissverschluss bemerkt. Er will Samira so erleben, wie sie vor ihm steht. So, wie er sie immer beobachtet hatte- im Glanz des Stoffes.
Ihre Hand gleitet zwischen seinen Beinen und beginnen seine Hoden zu streicheln. Aaron schluckt. Samira zeigte ihm eine ganz und gar ungeahnte Seite an sich. Es er musst sich eingestehen, dass es ihn unheimlich gefällt. Sein Schwanz wird härter. Samira ist genauso erregt wie er. Sie beginnt nun mit einer Hand, seinen Penis zu massieren, während sie sich mit ihre anderen Hand selbst verwöhnt.

Ihr Körper drängt sich an seinen. Schließlich bittet Samira Aaron, sich auf die Sitzbank zu legen. Sie bleib über ihm stehen. Unendlich langsam zieht sie den Reißverschluss im Schritt auf. Er blickt auf den schmalen Strich der dunklen Haare zwischen ihren Beinen.
In einer tänzerischen Bewegung hockt sie sich auf ihn, er spürt wie ihre Schamlippen über seinen Penis streichen. Sanft gleitet sein Schwanz in sie hinein. Eng und warm.
„Ohh, ja…“ Samira biegt den Hals zurück während sie sich langsam auf ihn hin und herbewegte. Aaron legt seine Hände auf ihre Brüste, fühlt ihren Anzugstoff über ihren kleinen Hügeln. Sanft reibt er mit dem Zeigefinger über ihre kleinen Brustwarzen, die darunter hervordrückten. Samiras Stöhnen zerschneidet die Ruhe um sie herum. Ihre Körper heben und senkten sich in einem atemlosen Rhythmus, wie eine Welle bäumt sich Samira über Aaron auf. Aaron spürt, wie sich die Muskeln ihrer Vagina fester seinen Schwanz schließen. „Komm.“, flüstert Samira.

Aaron hebt sein Becken, stößt immer wieder sie hinein. Samiras Stöhnen geht in ein langgezogenes Seufzen über. Aaron setzte sich aufrecht und bedeckt ihre Brüste mit zärtlichen Küssen. In diesem Augenblick kommt er. Jetzt konnte sich Samira nicht mehr beherrschen. Als will sie ihn tiefer in sich haben, lehnt sie sich nach vorn, stützt sich auf der  Bank ab und lässt ihren Unterleib fest auf seinen klatschen. Aaron stöhnt dabei genauso auf, wie sie. Schweiß steht auf seiner Stirn und Samira spürt in ihrem Unterleib, dass sie jeden Moment kommen wird.  Aarons große Hände pressen ihren Körper an sich, so als ob er in ihr versinken möchte. Er war so leidenschaftlich. Ein Prickeln wandelte sich in ein Pochen und gerade, als Samira neben seinen Schläfen stöhnt: „Ich komme…“,  erfasst sie auch schon ein heftiger Orgasmus. Samira schreit ihre Empfindungen hinaus. Dann fällt sie zu Aaron herab und schmiegt sich an seinen starken Oberkörper.
So bleiben sie beide liegen, für eine kleine Ewigkeit.

„Ich bin über dich hergefallen. Das war nicht richtig.“ In Aarons Stimme liegt Schuldbewusstsein.
„Hey, das ist schon okay. Es war wunderschön“, erwidert Samira sanft lächelnd. „ Es war sehr schön. Ich danke dir dafür. Außerdem musst du ja noch nicht gehen, oder?“
Ein Schmunzeln umspielt Aarons Lippen. „Nein, ich habe noch etwas Zeit.“ Dann senkt er seine Lider und küsste sie leidenschaftlich.

Samira sieht Aaron lange an. Wieso hatte sie in Aaron vorher nur den Hausmeister gesehen, nie den Mann. Sie hatte ihn einfach übersehen. Er war unsichtbar. Jetzt ist alles anders.
In ihren Unterleib spürt Samira, wie Aarons Schwanz wieder härter wird. Und sie spürt das Ziehen, dass sich in diesem Moment in ihrem Schoß ausbreitet.
„Ich glaube, wir sind noch nicht fertig“, murmelt sie an seiner Wange und drückt sich fest an ihn.

Ende

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"Jeder Tag hat seine Laune, jede Laune Ihren Glanz" so das Motto meiner Ideen. Ich lasse die erotischen Abenteuer meiner Protagonisten überwiegend in Spandex/Lycra-Kleidung erleben.

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